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Die Europaeische Aktiengesellschaft (SE).
Ideal fuer grenzueberschreitende Holdingfunktionen und
operative Taetigkeiten.



Die Europaeische Aktiengesellschaft (Societas Europaea - SE) eignet sich besonders fuer Dachorganisationen und Holdingfunktionen fuer grenzueberschreitende Taetigkeiten aber auch operative Taetigkeiten.
Diese erste "richtige" europaeische supranationale Gesellschaftsform wurde vom Rat 2001 (VO 2157/2001/EG) geschaffen und kann seit Oktober 2004 gegruendet werden.

Die Europaeische Aktiengesellschaft (SE) ist die erste Handelsgesellschaft mit eigener Rechtspersoenlichkeit, kann den Sitz innerhalb der Mitgliedstaaten verlegen, mit anderen SE verschmolzen, verbunden oder abgespalten werden etc.


Mindestkapital 120.000,-- (CHF 200.000,--). Freie Sitzwahl in EU- und in EWR-Staaten. Durch eine Verlegung des Verwaltungssitzes von einem Mitgliedstaat in einen anderen, kann die bisherige Verwaltungsstruktur und Gesellschaft ohne Neugruendung erhalten bleiben.

An die Stelle der komplexen und unterschiedlichen Strukturen der Aktiengesellschaften nach nationalem Recht eines der 25 Unionsmitgliedstaaten kann nun eine Gesellschaft mit einfacheren Strukturen, die dem Binnenmarkt besser entsprechen, treten.

Die SE wird

  • durch Verschmelzung bereits bestehender Aktiengesellschaften nach nationalem Recht,
  • durch grenzueberschreitende Errichtung einer Holding-SE durch nationale Aktiengesellschaften oder Gesellschaften mit beschraenkter Haftung,
  • durch Umwandlung nationaler Aktiengesellschaften in eine SE
  • durch die grenzueberschreitende Errichtung einer gemeinsamen Tochter-SE
gegruendet.

Eine SE kann nunmehr europaweit durch unselbstaendige Niederlassungen taetig werden. Tochtergesellschaften sind nicht mehr erforderlich.

Organe der SE sind verschieden ausgestaltbar.
Bei einem monistischen System nur mit einem Verwaltungsorgan (Board-Modell), oder im dualistischen System mit einem Verwaltungsorgan und einem Aufsichtsorgan.

Die Mitbestimmung von Arbeitnehmern (in Deutschland und Oesterreich bisher die Regel) ist bei der SE mit den Arbeitnehmern frei verhandelbar.
Bei mangelnder Einigung kommt die gesetzliche Regelung des Sitzstaates zur Anwendung.

Die SE wird in dem EU- bzw. EWR-Staat registriert, in dem sie den Sitz gewaehlt hat. Der Zusatz »SE« ist der Firmenbezeichnung voran- oder nachzustellen.

Die Bilanz ist von der Kontrollstelle jaehrlich an die liechtensteinische Steuerverwaltung in deutscher Sprache abzugeben, wenn die SE den Sitz in Liechtenstein hat.

Die Umwandlung einer nationalen Aktiengesellschaft in eine SE ist steuerrechtlich unproblematisch, da die Identitaet des Rechtstraegers fortbesteht und somit keine ertragssteuerlichen Konsequenzen entstehen.

Die Steuerbelastung ist in Liechtenstein gering. Sie betraegt 1 Promille vom Kapital und offenen Reserven, mindestens jedoch CHF 1.000,--. Es gibt keine Ertragssteuer und oder Erwerbsteuer.
Gewinne unterliegen keiner Besteuerung.


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